Nach Kontroverse um Halbzeit-Show: Diese Band eröffnet das Superbowl-Event
Von Lukas Dubro
Santa Clara (USA) – Die amerikanische Punkrock-Formation Green Day wird beim diesjährigen Superbowl auftreten. Die drei Musiker um Frontmann und Gitarrist Billie Joe Armstrong sollen am 8. Februar in Santa Clara, Kalifornien, die Eröffnungszeremonie gestalten, wie die National Football League (NFL) kürzlich auch via Instagram bekanntgab.
Das NFL-Finale zählt zu den weltweit größten Live-Sportveranstaltungen.
Der internationale Durchbruch gelang der kalifornischen Band 1994 mit ihrem Album „Dookie“. Mit „American Idiot“ sicherte sich das Trio 2004 den Grammy für das beste Rockalbum. Im Jahr 2024 veröffentlichten sie ihr 14. Studioalbum „Saviors“ – inklusive der erfolgreichen Single „The American Dream Is Killing Me“.
Das Sportereignis wird somit um ein musikalisches Highlight erweitert. In der Halbzeit-Show ist der puerto-ricanische Rapper Bad Bunny geplant. Er wird der erste Künstler sein, der die komplette Halbzeit-Show des meistgesehenen TV-Events in den USA auf Spanisch präsentiert.
Die bereits im Herbst getroffene Entscheidung führte in den USA zu einer kontroversen Debatte. Konservative Politiker und Anhänger von Trump kritisieren die Auswahl als „politische Botschaft“ und fordern eine „echte amerikanische“ Alternative.
US-Präsident Donald Trump nannte die NFL-Entscheidung „lächerlich“.
Bad Bunny hatte zuvor seine Kritik an Abschiebungen und Razzien geäußert und angekündigt, aus Angst vor ICE-Einsätzen vorerst keine Auftritte in den USA im Rahmen seiner Welttournee zu absolvieren.
Der 31-jährige Musiker gehört heute zu den erfolgreichsten Künstlern weltweit.